Die Mieter Werk Stadt ist aktiv. Nicht nur plakativ mit der Teilnahme an Demonstrationen. Auch Aktionen wie Kiez-Spaziergänge zu Stationen von Umwandlung, Vertreibung alteingesessener Gewerbe und Mitbürger und zu Luxusmodernisierungen sorgen für Aufmerksamkeit. Wichtiger ist die Teilnahme an Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) mit Einbringung von Anwohneranfragen. Also dort sein, wo Politik passiert. Dort der Politik auf die Finger schauen und sich bemerkbar machen, wo Tagespolitik im Bezirk gestaltet wird. Diskussions- und Info-Abende werden regelmäßig veranstaltet, um mehr Menschen abzuholen aus ihrer gefühlten Ohnmacht, denn es geht was. Bestes Beispiel: die beharrliche Arbeit, die letztlich zum Ausrufen der ersten Milieuschutzgebiete in Charlottenburg führten. Was aber eine Folge der politischen Mehrheitsverhältnisse im Bezirk ist. Die aber kann ganz aktiv mitgestaltet werden. Nicht wählen, was ‘man halt so wählt’, sondern, was sich am ehrlichsten und effektivsten für bezahlbaren Wohnraum einsetzt. Und für ein zukunftsfähiges Wohnraumkonzept.

Um in Zukunft noch bessere Arbeit zu leisten, um den berechtigten Forderungen nach bezahlbarem Wohnen im Kiez Nachdruck zu verleihen, braucht es aber mehr Stimmen. Mehr Mitmenschen, die bereit sind, sich zu engagieren, anstatt sich am Stammtisch zu erregen. Mitmachen kann Positives erreichen, ertragen verursacht das Gegenteil: die ‘Mietkriesengewinnler’ werden ermutigt, ihre Beutezüge zu verschärfen, den Druck zu erhöhen und noch mehr Profit aus jedem Quadratmeter zu pressen. Am besten, Sie lernen uns auf einem unserer Info-Abende an jedem ersten Mittwoch im Monat kennen. Im Kiez-Büro Neue Christstraße 8 in 14059 Berlin zwischen 18:30 und 20:00 Uhr (+).

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